Wo liegt der Rapunzelgarten?

Beruflich bin ich das Ernährungsbüro Gerit Fischer.
Privat bin ich lieber privat und im Netz nicht zu finden.

In der Mitte zwischen beiden liegt der Rapunzelgarten. Er ist meine Spielwiese für die Überschneidungen zwischen beruflich und privat, hier tobe ich mich aus mit allem, was mich fachlich interessiert, aber nicht in mein berufliches Angebot passt bzw. was mich persönlich interessiert – und doch nicht zu persönlich ist für die Öffentlichkeit.

Der Rapunzelgarten ist fiktiv; Anfragen zur Besichtigung muss ich daher leider abweisen!
Ich freue mich aber über Besuche hier im Blog und über gedanklichen Austausch!

Bis bald,
Gerit

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Happy Birthday, Food Coop Wienerwald!

Kaum zu glauben, unsere kleine Food Coop ist schon 1 Jahr alt!!! Und ich kann sagen: Je ne regrette rien! 😀

Food Coop Wienerwald

1 Jahr Food Coop Wienerwald …
das war 1 Jahr intensives Gestalten, fröhliches Improvisieren, Frust und Freude, viel Arbeit, immer wieder neue Menschen und neue Welten kennen lernen, und natürlich:
1 Jahr so bodenständig, nachhaltig, köstlich und hochwertig essen, wie es nicht vielen Menschen möglich ist! Auch wenn noch nicht alles rund läuft – unsere Food Coop bietet uns Möglichkeiten, von denen viele nur träumen können. Und als angenehme Nebenwirkung dürfen wir uns rühmen, zur Erhaltung (klein)bäuerlicher Strukturen in diesem Land beizutragen, zum Schutz von Wasser und Boden, von ökologischer und kulinarischer Vielfalt. Ein HOCH auf unsere Food Coop! 😀

Kommt und feiert mit uns am 22. November, es sind alle herzlich willkommen!

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Kürbis-Kartoffel-Maroni-Curry. Zur Erdung des Bäuchleins im Herbst.

Danke, Clara, für diesen herrlichen Herbst-Eintopf, den ich inzwischen schon einige Male gekocht habe. 😀

Food Coop Wienerwald

Der Herbst lädt zum Kochen ein. Man muss sich nur die leuchtenden Orange-Gelb-Töne der Blätter an den Bäumen ansehen … Da fällt einem gleich der Kürbis ein. Nicht nur schnitzen kann man ihn, sondern auch essen – es gibt unzählige Geschmacksrichtungen und Formen. Die gute alte Kartoffel ist vor allem in den kalten Wintermonaten nicht wegzudenken, und unsere Nachbarn in Südtirol sorgen dafür, dass die Edelkastanie nicht in Vergessenheit gerät. Deshalb gibt es jetzt dieses feine Rezept für euch!

Kürbis-Kartoffel-Maroni Curry (4 Pers.)Kürbis - anastase-maragos-nvODILueiO0-unsplash_10

  • 1 Tasse rote oder weiße Bohnen (getrocknet)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL gutes Öl
  • 400 g Maroni
  • ½ kg Kürbis (besonders gut passen Butternuss oder Hokkaido)
  • 1 kg Erdäpfel
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • Gewürze: Mutterkümmel (Kreuzkümmel), Koriander, Kurkuma, Bockshornklee, Senfkörner gelb, Salbei, Fenchel, Paprika edelsüß, Salz, frischer Ingwer, Lorbeerblätter, Rosmarin … oder schlicht die Gewürzmischung „Curry süß“ von einer österreichischen Biomarke
  1. Bohnen über Nacht in Wasser…

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5 Kräuter – 5 Joiks

15. 6. 2019, 14 – 18 h WIRD AM 14. SEPTEMBER WIEDERHOLT!
Referentinnen: Maria Kapelari, Gerit Fischer
Ort:
Steinhofgründe Wien, Treffpunkt Feuerwache am Steinhof, Johann Staud Straße 75
Anfahrt: Bus 46A und 46B, Haltestelle Feuerwache am Steinhof
Beitrag: € 48 (für Tauschkreis-Mitglieder € 24 + 2 Stunden)
Anmeldung: 0699 11 37 57 11 (Gerit) oder 0680 133 65 45 (Maria)

Kräutersammeln – eine Mischung aus Wahrnehmung, Intuition und Wissen. 5 Pflanzen erhalten in diesen Stunden unsere volle Aufmerksamkeit.

Joik –  der intuitive Gesang der Samen Nordeuropas. Wir treten mit den Pflanzen in Beziehung, erkunden ihr Wesen intuitiv und drücken dieses innere Erleben stimmlich aus.

daiga-ellaby-354483-unsplash_AusschnittKräuter beim Sammeln zu besingen, ist eine uralte Praxis – auch in unseren Breiten. In der wunderschönen Landschaft der Steinhofgründe durchstreifen wir die Wiesen, schauen, spüren, singen, kosten, lachen und lernen, verbinden uns mit denselben Nahrungs- und Heilpflanzen, die schon unsere Urahn/innen besprochen und besungen haben. Gleichzeitig erfahren wir so manches über das Sammeln, die Wirkung und Verwendung der Pflanzen.

Ein Erlebnis für alle, die sich für Stimme, Natur, Kräuter, Intuition, altes Kulturgut, Ernährung und Gesundheit interessieren.

mitbringen: wettergemäße Kleidung, ggf. Sonnenschutz, geländegängige Schuhe, Trinkwasser

Bei Regen, Sturm oder Schneefall kann die Führung kurzfristig abgesagt werden. Im Zweifelsfall bitte eine Stunde vor Beginn der Führung telefonisch nachfragen.

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Scharfmacher im Grünen

Und weiter gehts mit den Scharfstoffen, die für die Wildkräuter des Frühlings so typisch sind. Zwei Kandidaten sind jetzt gerade prominent: der Bärlauch (schon seit Wochen) und die Zwiebelzahnwurz (erscheint jetzt gerade am Waldboden).

Diesen Sonntag, am 17. März um 14 h, mache ich zu diesem Thema eine Kräuterwanderung, Treffpunkt wieder beim Bahnhof Unterpurkersdorf.

Die Zwiebelzahnwurz ist hier im Wienerwald besonders verbreitet. Und dennoch ist sie praktisch unbekannt! Dabei schmeckt sie genauso fein wie Kresse, mit der sie auch verwandt ist. Noch viel mehr Wissenswertes zur Zwiebelzahnwurz findet ihr in meinem Beitrag vom vorigen Frühling. UND natürlich bei der Wanderung am Sonntag! 😀

Weitere scharfe Frühlingskräuter: Hirtentäschel, Wiesenschaumkraut, Brunnenkresse, Knoblauchrauke, Barbarakresse, und später noch die Pfeilkresse. Die Schärfe des Bärlauch (wie auch von Zwiebel, Porree und Knoblauch) und aller oben genannten Kresseartigen beruht auf schwefelhaltigen ätherischen Ölen. Diese flüchtigen Substanzen regen die Leber- und Gallentätigkeit an und wirken antibiotisch. Letzteres macht die ganze scharfe Sippschaft interessant bei Entzündungen der Harn- und auch der Atemwege.

Um den Bärlauch kommen wir heuer natürlich noch lange nicht herum. Diesen Sonntag besuchen wir einen Bärlauch-Flecken und besprechen die Form der Blätter, wie sie in der Hand liegen, der Glanz der Blattober- und -unterseite, den speziellen Schwung des Bärlauchblattes im Vergleich zu den giftigen Doppelgängern und andere „greifbare“ Eigenschaften, die den Bärlauch eigentlich unverwechselbar machen. Es geht doch nichts über geschärfte Sinne, und der scharfe Bärlauch kann uns hier ein guter Lehrmeister sein! 🙂

Allfälliges weiteres Essbares nehmen wir wieder so im Vorbeigehn mit! 🙂 Und hier das Organisatorische:

Ort: beim Bahnhof Unterpurkersdorf
Uhrzeit: Sonntag, 17.3.2019, 14:00
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Eintritt: € 12 (für Tauschis 1 Stunde)
Infos & Anmeldung: 0699 11 37 57 11, gerit@gerit-fischer.at

Zur Einstimmung folgen ein paar Fotos zur Unterscheidung der Zwiebelzahnwurz (= ZZW) vom giftigen Buschwindröschen (= BWR)! Die Streber/innen unter euch können sich hier also schon mal vor-bilden. 🙂
Liebe Grüße & hoffentlich bis Sonntag!
Gerit

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Schön & scharf

Das Kräuterjahr beginnt in gewohnter Schärfe, mit Bärlauch, Wiesen- und sonstigen Schaumkräutern, Hirtentäschel und allem was da sonst noch kommen mag. Eine Schärfe, die von innen her wirkt und Keime in Lunge und Harnwegen bekämpft.

Wildkräuter-Wanderungen Knospen&Bärlauch

Noch vor den Kräutern werden die Knospen der Gehölze im Inneren grün, sie werden schon im ausgehenden Winter saftig und prall. (und noch vor den Gehölzen gibts natürlich die Winterpilze …) Diese mystische „Grünkraft“ wirkt durch ihre Enzyme, Pflanzenhormone, ihren Reichtum an Vitaminen und unzähligen anderen Nährstoffen. Sie sind in den äußerst stoffwechselaktiven Triebspitzen nicht nur hoch konzentriert, sondern auch gut zugänglich, weil die jungen Zellen noch dünne Zellwände haben.

Du bist was du isst! Drum ziehen wir gleich diesen Samstag los und schauen uns das alles genau an, damit es dann keine Verwechslungen gibt.
Ich möchte mit euch ein Bärlauch-Fleckchen besuchen, um eure Wahrnehmung auf den Wald-Knofel einzuschwören. Wir besprechen die möglichen Doppelgänger, die ausgerechnet beim beliebten Bärlauch wirklich giftig sind.
Und wir schauen uns die Baumknospen an, bevor sie aufplatzen und der wilde Frühling losbricht.

Ort: beim Bahnhof Unterpurkersdorf
Uhrzeit: Samstag, 9.3.2019, 14:30 – 16 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Eintritt: € 12 (für Tauschis 1 Stunde)
Infos & Anmeldung: 0699 11 37 57 11, gerit@gerit-fischer.at

Ich freu mich schon! 🙂
Liebe Grüße,
Gerit

P.S.: Hier eine kleine Vorschau!

PP.S.: Die Führung ist nicht zum Sammeln gedacht! Zum Anschauen genügen die Kräuter am Wegesrand. Appetitliche Plätzchen, wo wir Pflanzen zum Kosten finden, gibt es natürlich auch.

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Experiment Fermentation

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

Ursprünglich veröffentlicht auf Food Coop Wienerwald:
Gemeinsam mit einigen anderen in unserer Food Coop habe ich mich einem „solidarischen Landwirtschaftsbetrieb“ angeschlossen, der uns bei jedem Treffen mit unseren Ernte-Anteilen beliefert. Bauer Rudi Hoheneder hat unsere Abnahmegarantie und bekommt…

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Grand Opening! :D

Food Coop Flyer 20. Oktober.jpg

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